Home

Der Club

Spielplan

Spielberichte

News

Alm Service

Newsletter

Downloads

Top 50 List

Link Hit List

Live Ticker

Fan Forum

AF Chatbox

Bilder

Alm Panorama

Video

WebCam

Arminia Puzzle

Links

Tippspiele

1. Homepage

Gästebuch

E-Mail

Arminenpepe

Zingst

DSC

Besuche

seit 28.8.00:

DSC

Status:

Spielberichte
2. Bundesliga Saison 2018/19 Arminia Bielefeld


13. Spieltag
11.11.2018 FC Ingolstadt 04 - Arminia Bielefeld 1:1 (0:0)

Ingolstadt und Arminia trennten sich im Kellerduell 1:1. Der DSC verpasste den Blitzstart, danach dominierte der FCI klar und ging folgerichtig in Führung. Weil der DSC in der Offensive an Harmlosigkeit zunächst nicht zu überbieten war, schienen die Schanzer einem ungefährdeten Erfolg entgegenzustreben. Doch es kam anders. Am Ende war für beide der Sieg drin. Ingolstadts Trainer Nouri ersetzte nach dem 2:2 in Kiel Röcher (Bank) durch Cohen. Jeff Saibene tauschte gegenüber dem 1:2 gegen den FC St. Pauli zweimal Personal aus: Für Cedric Brunner (Knieprobleme) und Stephan Salger (Bank) spielten Jonathan Clauss und Brian Behrendt. Die Blauen verpassten einen Start nach Maß, als Keanu Staude aus elf Metern unbedrängt über den Balken hämmerte - Riesenglück für Ingolstadt (2.). Der DSC war zunächst besser im Spiel, agierte bissig und zweikampfstark. Mit einer Topchance auf der anderen Seite für Otavio - der Außenbahnspieler schoss aus elf Metern daneben (8.) - wendete sich das Blatt. Die Schanzer kombinierten nun besser, gewannen an Sicherheit. Die nächste Möglichkeit hatte Kutschke nach einem Standard per Kopf - Klewin parierte famos (12.). Der DSC fand nur wenig Entlastung, die Gastgeber diktierten das Geschehen angetrieben vom Ex-Arminen Kerschbaumer klar. Und erspielten weitere Chancen: So nach Otavios Flügellauf, als sich in der Mitte kein Abnehmer fand (19.), und vor allem bei einem direkten Freistoß von Kerschbaumer, der genau am Lattenkreuz landete (28.). Den Blauen fehlte offensiv komplett der Plan. Immerhin aber hielt die Saibene-Elf, bei der Salger noch vor der Pause Patrick Weihrauch ersetzte (43.), den Gegner bis auf eine Cohen-Chance (41.) in der Folge fern vom eigenen Strafraum. Mit 0:0 ging es in die Kabine. Nach Wiederanpfiff gehörten die ersten Aktionen den Arminen, die sich in den Zweikämpfen zunächst besser in Szene setzten. Bis zur 55. Minute: Ananou entschied das direkte Duell mit Salger für sich und zog rechts das Tempo an. Nach seinem Pass auf Osawe spielte der Stürmer in den Rückraum, wo Cohen aus 14 Metern flach ins rechte Eck vollendete. Arminia musste reagieren, Saibene tat dies mit frischem Personal und schöpfte sein Auswechselkontingent mit den Jokern Florian Hartherz (62.) und Andreas Voglsammer (66.) früh aus. Doch lange Zeit war der DSC offensiv an Harmlosigkeiten nicht zu überbieten, Ingolstadt hatte zunächst keine Mühe, den Vorsprung zu verteidigen. Der Ausgleich fiel so komplett aus dem Nichts! Fabian Klos war nach Jóan Símun Edmundssons Flanke vom rechten Strafraumeck im Zentrum blank und nickte überlegt ins rechte Eck ein (78.). Der Siegtreffer war in der Schlussphase auf beiden Seiten drin. Heerwagen parierte gegen aufgewachte Arminen gegen Staude (84.), Julian Börner nickte vorbei (85.). Und auf der anderen Seite hatte Joker Lezcano Riesenpech, als sein Drehschuss vom Innenpfosten ins Feld zurückprallte (89.). So blieb es beim 1:1. Der DSC empfängt am Freitag (18.30 Uhr) den MSV Duisburg.


12. Spieltag
04.11.2018 Arminia Bielefeld - FC St.Pauli 1:2 (1:0)

Der FC St. Pauli hat zumindest vorübergehend die Tabellenführung im Unterhaus übernommen: Beim 2:1 auf der Alm ließen sich die Kiez-Kicker auch von einem Pausenrückstand nicht aus der Ruhe bringen. Für Arminia war es die sechste Niederlage in Folge - wobei speziell der zweite Gegentreffer einen faden Beigeschmack hatte. Jeff Saibene warf nach dem sehr enttäuschenden 0:3 im DFB-Pokal gegen Duisburg die Rotationsmaschine an: Cedric Brunner, Stephan Salger und Anderson Lucoqui verteidigten für Jonathan Clauss, Brian Behrendt und Florian Hartherz. Davor standen auch Tom Schütz, Keanu Staude und Patrick Weihrauch für Max Christiansen, Roberto Massimo und Andreas Voglsammer in der Anfangsformation. Darüber hinaus musste Nils Seufert kurzfristig krankheitsbedingt passen. Beim FC St. Pauli nahm Coach Kauczinski im Vergleich zum 0:1 gegen Kiel zwei Veränderungen vor: Ziereis fiel erkrankt aus, im Abwehrzentrum sprang dafür Carstens ein. Dazu begann in der Offensive Miyaichi für Sahin. Vom Start weg war den Blauen anzumerken, dass sie Wiedergutmachung betreiben wollten. Die Blauen gingen aggressiv und giftig in die Zweikämpfe, dazu suchte der DSC den Weg zum Tor. Nach fünf Minuten fast mit Erfolg: Der aufgerückte Lucoqui fand am ersten Pfosten Jóan Símun Edmundsson, der ein Stück zu hoch zielte. Kurz darauf war es schon passiert, als Avevor eine Lucoqui-Flanke vor die Füße von Staude abwehrte. Dessen Volleyschuss aus der zweiten Reihe schlug im linken unteren Eck ein - 1:0 (7.). In der Folge kam aber vor allem St.Pauli besser rein ins Spiel, der Rückstand schien die Hamburger wachgerüttelt zu haben. Richtig gefährlich wurde es erst nach 23 Minuten: Allagui fand den völlig freien Flum, der rechts im Strafraum am glänzend aufgelegten Philipp Klewin scheiterte. Der DSC antwortete mit Fabian Klos und Staude (25., 27.), doch es blieb beim 1:0. Das letzte Ausrufezeichen vor der Pause entsendete St. Paulis Neudecker, dessen fulminanter Versuch aus 17 Metern von Klewin sehenswert entschärft wurde (42.). Nach dem Seitenwechsel brachte Kauczinski für den blassen Miyaichi Veerman. Die erste dicke Möglichkeit gehörte aber wieder der Arminia, allerdings scheiterte Staude aus aussichtsreicher Position am hervorragend reagierenden Himmelmann (48.). Im direkten Gegenzug die kalte Dusche: Salger fällte unnötigerweise Dudziak, den fälligen Strafstoß verwandelte Knoll sicher zum 1:1 (49.). Und es kam noch dicker für die Blauen, denn Buballa fand Veerman. Der Joker legte aus Abseitsposition mit der Brust für Möller Daehli auf, der fast schon artistisch ins rechte untere Eck traf - 2:1 (56.). Der irreguläre Treffer spielte St. Pauli in die Karten, die Kiez-Kicker traten nun mit deutlich mehr Selbstvertrauen auf. In der Folge lag gar das 3:1 in der Luft, doch Neudecker traf die Latte und Allagui köpfte Sekunden später über das Tor (66.). In den letzten 25 Minuten probierte die Arminia nochmal alles, Saibene brachte mit Prince Osei Owusu (für Brunner) einen zusätzlichen Offensivmann. Die Kiez-Kicker verteidigten es bis zum Schluss aber konsequent. So blieb es letztlich beim 2:1-Erfolg für die Gäste, die damit zumindest vorübergehend die Tabellenspitze im Unterhaus übernehmen. Nach der sechsten Pflichtspiel-Niederlage in Folge muss der DSC nun am nächsten Sonntag (13.30 Uhr) in Ingolstadt antreten.


DFB-Pokal 2. Hauptrunde
31.10.2018 Arminia Bielefeld - MSV Duisburg 0:3 (0:3)

Dank eines souveränen 3:0-Erfolgs bei Arminia zieht der MSV Duisburg ins Achtelfinale des DFB-Pokal ein. Dank großer Effizienz und individueller Klasse schossen die Zebras bereits vor der Pause einen klaren Vorsprung heraus. Jeff Saibene veränderte seine Anfangsformation im Vergleich zur 0:1-Niederlage beim FC Erzgebirge Aue auf drei Positionen: Jonathan Clauss besetzte für Cedric Brunner die rechte defensive Außenbahn, Julian Börner kam für Stephan Salger in die Innenverteidigung und Max Christiansen spielte für Nils Seufert. Duisburgs Coach Lieberknecht wechselte seine Startelf gegenüber dem 1:1 beim FC Ingolstadt ordentlich durch und brachte mit Souza, Engin, Sukuta-Pasu und Verhoek vier frische Offensiv-Kräfte. Stoppelkamp, Iljutcenko, Tashchy und Regäsel mussten zunächst weichen. Der MSV begann offensiv und ging mit verändertem System in die Partie: Lieberknecht setzte auf eine Doppelspitze aus Sukuta-Pasu und Verhoek. Unterstützt wurde das Stürmerpaar von den offensiven Außenspielern Souza und Engin. Aus dem genannten Quartett sollten dann auch zwei Akteure für den Traumstart der Gäste sorgen: Engin brachte einen Freistoß scharf in den Strafraum, Verhoek stieg im richtigen Augenblick nach vorne und köpfte ins leere Tor ein - Philipp Klewin hatte sich beim Herauslaufen verschätzt (12.). Arminia ließ sich danach nicht hängen, große Torchancen ergaben sich für sie im ersten Abschnitt allerdings nicht. Die Zebras agierten abwartend, sobald die Mannschaft von der Wedau aber an den Ball kam, ging es blitzschnall in Richtung Arminia-Gehäuse. In der 38. Minute kombinierten sich Schnellhardt und Wolze per Doppelpass-Stafette über den halben Platz, Schnellhardt vollendete das Zusammenspiel aus gut 15 Metern mit einem trockenen Rechtsschuss zum 2:0. Noch vor der Halbzeit sorgte Souza für die Vorentscheidung: Wiegel nutzte einen der vielen freien Räume auf der rechten Außenbahn und bediente völlig unbedrängt Souza im Zentrum, der zwei Gegenspieler vernaschte und zum 3:0 einschob (45.). Im zweiten Durchgang konzentrierten sich die Gäste auf ihr Defensivverhalten und überließen der Arminia das Spielgeschehen. Doch der Saibene-Elf ging weiterhin jede offensive Kreativität ab. So überraschte es nicht, dass die einzige nennenswerte Möglichkeit der Blauen durch eine Zufallsproduktion zustande kam: Über Umwege fiel der Ball Prince Osei Owusu vor die Füße, der nach einer schönen Drehung den Ball an den Querbalken zimmerte (69.). In der Schlussphase konnte Arminia keine Offensive mehr zünden. Damit setzte sich der MSV auch im dritten Pokalvergleich mit den Arminen durch und zog verdient ins Achtelfinale ein. Der DSC spielt am Sonntag (13.30 Uhr) gegen den FC St. Pauli.


11. Spieltag
27.10.2018 FC Erzgebirge Aue - Arminia Bielefeld 1:0 (0:0)

In einer über weite Strecken sehr zähen Zweitligapartie setzte sich Erzgebirge Aue am Samstagnachmittag gegen Arminia mit 1:0 durch. Das Tor des Tages hatte es in sich. Aues Trainer Meyer wechselte im Vergleich zum 1:1 bei Dynamo Dresden auf drei Positionen: Für Rapp, Rizzuto und Iyoha begannen Cacutalua, Strauß und Betram. Jeff Saibene nahm nach der bitteren 2:3-Heimpleite gegen Greuther Fürth zwei Änderungen vor: Für den verletzten Stammkeeper Stefan Ortega Moreno stand Philipp Klewin zwischen den Pfosten. Außerdem musste Jonathan Clauss für Roberto Massimo auf der Bank Platz nehmen. Mit Massimo auf dem linken Flügel kehrte Saibene zum klassischen 4-4-2-System mit einer Doppelsechs zurück. In einer durchaus munteren Auftaktphase suchten beide Mannschaften den Weg nach vorne, zu großen Chancen kam es dabei nicht. Stattdessen setzte es für Arminia einen frühen Dämpfer, weil sich Kapitän Fabian Klos am Knie verletzte und früh raus musste; Sven Schipplock fand sich neben Andreas Voglsammer im Angriff ein (13.). Es sollte für eine sehr lange Zeit die aufregendste Szene der Partie bleiben. Außer langen Bällen in die Spitze hatten sowohl Aue als auch die Blauen wenig in petto. Den Arminen war die Verunsicherung der drei Niederlagen in Serie durchaus anzumerken, Kapital konnte Aue daraus nicht schlagen. Nach dem torlosen ersten Abschnitt machten die Blauen zunächst den bemühteren Eindruck, die beste Chance hatte jedoch Aue. Hochscheidt ließ Cedric Brunner auf der linken Seite alt aussehen, legte in den Rücken der Abwehr auf Bertram, der direkt abzog - allerdings hauchdünn am kurzen Pfosten vorbei (53.). Das Spiel plätscherte wieder vor sich hin, bis Hochscheidt die Zuschauer in Minute 66 aus den Sitzen riss! Der Neuzugang aus Braunschweig verarbeitete einen der vielen langen Bälle von Kempe gekonnt, behauptete sich gegen Stephan Salger und zog aus dem Lauf über den verdutzten Klewin und unter die Latte ins Tor ab - ein Treffer aus dem absoluten Überhaupt-Nichts, und ein Treffer mit Wirkung. Eine Reaktion der Blauen blieb aus. Saibene versuchte es zwar noch mit offensiven Wechseln, doch der DSC brachte schlichtweg keine Torchance zustande und ging am Ende zum vierten Mal am Stück als Verlierer vom Feld. Aue dagegen distanziert sich etwas von den Abstiegsrängen. Der DSC empfängt zunächst am Mittwoch (20.45 Uhr) in der zweiten DFB-Pokal-Runde den MSV Duisburg, bevor es am Sonntag (13.30 Uhr) gegen St. Pauli in der Liga weitergeht.


10. Spieltag
21.10.2018 Arminia Bielefeld - SpVgg. Greuther Fürth 2:3 (2:0)

Die SpVgg Greuther Fürth hat sich mit 3:2 bei Arminia durchgesetzt. Dabei drehten die Franken einen 0:2-Pausenrückstand, schlugen erst innerhalb von drei Minuten zurück und gingen dann durch Matchwinner Mohr in Führung. Arminia-Coach Jeff Saibene nahm nach der 0:1-Niederlage beim VfL Bochum zwei Startelf-Veränderungen vor: Brian Behrendt und Andreas Voglsammer ersetzten Julian Börner und Max Christiansen (beide Bank). Börner saß zum ersten Mal nach 99 ligaübergreifenden Startelf-Einsätzen auf der Bank. Fürths Trainer Buric tauschte nach dem 1:1 gegen Jahn Regensburg einmal Personal aus: Green nahm nach seiner anstrengenden Länderspielreise für die USA auf der Bank Platz. Für ihn begann Gugganig, der nach seiner Gelbsperre wieder spielberechtigt war. Fürth hatte in der Anfangsphase die größeren Spielanteile, der DSC überließ den Gästen auch den Ball, lauerte dafür auf Umschaltmöglichkeiten. Allerdings blieben die Bemühungen beider Seiten überschaubar. Die Arminia hatte durch Nils Seufert (7.) und Fabian Klos, der SpVgg-Keeper Burchert mit einem Dropkick zu einer Parade zwang (10.), die ersten Chancen. Ansonsten fehlte das Tempo, sodass sich eine höhepunktarme, von Taktik geprägte Partie entwickelte. Nach etwas mehr als einer halben Stunde gewann das Spiel aber an Fahrt - durch einen Treffer der Blauen. Stefan Ortega Moreno führte einen Abstoß aus, Voglsammer setzte sich im Duell gegen Ernst durch und verlängerte den Ball mit den Haarspitzen in den Lauf von Jóan Símun Edmundsson, dessen flacher Linksschuss im Tor einschlug (31.). Nur vier Minuten später legte der DSC nach: Nach einer Ecke klärten die Gäste nur unzureichend, Stephan Salger nahm eine schwache Kopfballabwehr an der Strafraumkante direkt und traf mit platziertem Linksschuss zum 2:0 (35.). Nun war Fürth, das den verletzten Atanga kurz vor dem zweiten Gegentor auswechseln musste, gefordert. Reese wurde erst geblockt, dann vereitelte Ortega einen Fallrückzieher des Ex-Schalkers mit einer starken Parade (38.). Nach dem Seitenwechsel waren die Arminen dem dritten Tor näher: Caligiuri ließ sich als letzter Mann kurz vor dem Strafraum den Ball von Voglsammer klauen. Der zog nach links, schoss die Kugel dann aber neben das Tor, statt in das Gehäuse. SpVgg-Keeper Burchert hatte den Winkel aber verkürzt (49.). Der Fehlschuss sollte sich rächen. Denn zwei Minuten später schlug Fürth zu. Der DSC verteidigte im Strafraum schlafmützig, Ernst konnte den Ball trotz vierfacher Bewachung zu Reese bringen, dessen Schuss von Behrendt abgefälscht im Kasten landete (51.). Plötzlich wieder im Spiel legten die Gäste nur drei Minuten später nach: Reeses scharfe Flanke nahm Florian Hartherz an, statt sie wegzuschlagen. Mohr setzte nach und spitzelte den Ball über die Linie (54.). Nun verfielen beide Seiten in das vom Spielanfang bekannte Muster: Wenig Risiko, wenig Tempo. Fürth hätte in Person von Mohr sogar die Führung erzielen können, Ortega parierte aber konzentriert (62.). Danach tat sich auf beiden Seiten wenig, auch weil zahlreiche Wechsel und Unkonzentriertheiten den Spielfluss unterbrachen. Dann schlugen die Franken erneut eiskalt zu: Arminia war weit aufgerückt, das Buric-Team wusste das auszunutzen, indem Wittek einen Pass in den Lauf von Mohr spielte, der ohne Mühe auf 3:2 stellte (82.). Nun warf der DSC noch einmal alles nach vorne, agierte aber entweder zu umständlich oder scheiterte am sich formierenden Fürther Bollwerk. Arminia ist am nächsten Samstag (13 Uhr) bei Erzgebirge Aue zu Gast.


9. Spieltag
05.10.2018 VfL Bochum - Arminia Bielefeld 1:0 (1:0)

Der VfL Bochum hat Arminia am Freitagabend mit 1:0 besiegt. Der Revierklub ging durch eine Einzelaktion von Weilandt in Front - und war dann ein ums andere Mal mit Fortuna im Bunde, denn die Arminen machten gehörig Druck, blieben im Abschluss allerdings glücklos. Etwa bei zwei Aluminiumtreffern. Bochums Coach Dutt nahm nach dem 2:3 in Heidenheim drei Änderungen an seiner Startelf vor: Für Leitsch (Leisten- und Oberschenkelbeschwerden), Losilla (Sperre) und Sam (Bank) rückten Gyamerah, Kruse und Maier in die Startelf. Arminias Trainer Jeff Saibene beließ es nach dem 1:3 gegen Köln bei zwei Wechseln: Anstelle von Anderson Lucoqui und Andreas Voglsammer (beide Bank) spielten Max Christiansen und Jonathan Clauss. Und Clauss war es auch, dem sich die erste Großchance der Partie bot: Der DSC spielte ihn auf der rechten Seite des VfL-Strafraums frei, er kam unbehelligt zum Abschluss, scheiterte aber ebenso an Riemann wie Florian Hartherz mit dem Nachschuss (2.). Wenig später lag der Ball auf der anderen Seite im Netz: Im Anschluss an einen Einwurf setzte Weilandt zu einem Solo an, ließ vier (!) Arminen stehen - und traf im zweiten Versuch per Kopf, nachdem Stefan Ortega Moreno seinen ersten Schuss noch pariert hatte (8.). In den ersten 45 Minuten hatten die Blauen zwar 58 Prozent Ballbesitz und 11:5 Torschüsse, allerdings mangelten es ihnen an Ideen und Durchschlagskraft. Bochum verteidigte geschickt - und nahm den 1:0-Vorsprung folglich mit in die Kabine. Auch nach dem Seitenwechsel machte Arminia Druck, war nun aber zwingender in der Offensive. Eine Viertelstunde nach Wiederbeginn zog der eingewechselte Voglsammer aus dem Gewühl ab - und traf den Außenpfosten (60.). Auch wenn Hoogland kurz darauf nach einem Maier-Freistoß eine aussichtsreiche Kopfballchance ausgelassen hatte (64.), waren die Arminen obenauf. Der DSC dominierte das Spiel, blieb im Abschluss allerdings glücklos. Julian Börner scheiterte erst per Kopf an Riemann (68.), nach der folgenden Ecke am Pfosten (68.). Später landete Jóan Símun Edmundssons Heber neben dem VfL-Kasten (72.). Bochum sorgte erst in der Schlussphase für Entlastung, war aber in Person von Hinterseer (83.), Lee (84.) und Ganvoula (90.+3) nicht erfolgreich. Dennoch reichte es zum Heimsieg. Am nächsten Spieltag empfängt der DSC am Samstag den 20.10. (13 Uhr) die SpVgg Greuther Fürth.


8. Spieltag
29.09.2018 Arminia Bielefeld - Köln 1:3 (0:1)

Der 1. FC Köln hat die Tabellenführung im Unterhaus verteidigt. Am Freitagabend gewannen die Rheinländer mit 3:1 auf der Alm, dabei war der DSC über weite Strecken auf Augenhöhe. In der Offensive war Köln allerdings deutlich zwingender - und konnte sich einmal auf seinen Torjäger verlassen. Jeff Saibene änderte seine Startelf im Vergleich zum 2:1 in Darmstadt auf drei Positionen: Nils Seufert, Andreas Voglsammer und Fabian Klos (nach muskulären Problemen) rückten in die Mannschaft, Jonathan Clauss, Max Christiansen und Prince Osei Owusu saßen vorerst auf der Bank. Auch Kölns Coach Anfang entschied sich nach dem 2:1 gegen Ingolstadt für drei Neue: Bader, Koziello und Guirassy ersetzten Risse, Jannes Horn und Clemens, die sich zunächst mit der Reservistenrolle anfreunden mussten. In den ersten 45 Minuten sahen die Zuschauer auf der Alm zwar ein recht ausgeglichenes, intensiv geführtes Spiel - doch die Gäste waren in der Offensive etwas zwingender. Drexler scheiterte bei einer ersten guten Chance ebenso an Stefan Ortega Moreno (4.) wie Guirassy, als er Mitte der ersten Hälfte alleine vor dem Arminia Schlussmann auftauchte (22.). Arminia begegnete dem FC zwar auf Augenhöhe, ihre Abschlüsse waren aber weniger gefährlich. Julian Börner köpfte über das Tor (2.), später traf Voglsammer aus aussichtsreicher Position den Ball nicht richtig (41.). Je länger die erste Hälfte dauerte, desto besser wurde Köln. Erst zählte ein Treffer von Terodde nicht, da Vorlagengeber Guirassy im Abseits gestanden hatte (32.), dann flankte Drexler von der linken Seite - und Terodde nickte ein (45.+1). So traf Kölns Angreifer im sechsten Spiel in Folge und feierte ein Jubiläum: Der Führungstreffer auf der Alm war bereits sein 100. Tor im 194. Spiel in der zweiten Liga. Auch nach Wiederbeginn betrieben die Blauen einen hohen Aufwand, ließ im letzten Drittel aber die Durchschlagskraft vermissen. Der FC verteidigte konsequent und kam immer wieder zu guten Chancen: Nach knapp einer Stunde dribbelte Drexler aus Abseitsposition alleine auf das Tor der Gastgeber zu, entschied sich aber für einen Querpass und gegen einen Schuss - Guirassy wurde abgegrätscht (57.). Die Arminia mühte sich redlich und lieferte Köln einen leidenschaftlichen Kampf, doch die individuelle Klasse von Terodde und Drexler machte letztlich den Unterschied: Der Ex-Kieler spielte den Ball nach einem neuerlichen Gegenstoß in den Rücken der Abwehr, dort lauerte Terodde und schob flach ein (70.). Nun schien die Partie entschieden, doch Joker Staude läutete mit seinem Anschlusstreffer - einem wuchtigen Flachschuss aus der zweiten Reihe - eine spannende Schlussphase ein (85.). Die Blauen rannten nun an, fingen sich letztlich aber den entscheidenden Konter: Drexler bediente den eingewechselten Cordoba, und der Angreifer behielt die Nerven - 3:1 und der dritte Assist für Drexler (90.+5). So feierte Köln den dritten Sieg in Folge. Der DSC tritt am kommenden Freitag (18.30 Uhr) in Bochum an.


7. Spieltag
17.09.2018 SV Darmsatdt 98 - Arminia Bielefeld 1:2 (0:0)

Der SV Darmstadt schien den Sieg schon eingefahren zu haben, da drehte Arminia die Partie spät und gewann mit 2:1 - und beendete damit eine lange Misere. Lange Zeit gaben die Blauen (Roten) den Ton an, ehe Sulu den SVD ansatzlos in Führung brachte. Der späte Doppelschlag war zwar glücklich, aber auch stark herausgespielt und über 90 Minuten gesehen nicht unverdient. Darmstadt-Trainer Dirk Schuster tauschte nach dem verheerenden 1:4 bei Dynamo Dresden zweimal aus: Rieder und Wurtz, die beide ihr Startelf-Debüt gaben, ersetzten Höhn und Mehlem. Jeff Saibene dagegen nahm nach dem 1:1 gegen Union Berlin gleich vier Änderungen vor: Für Nils Seufert, Patrick Weihrauch, Andreas Voglsammer und den wegen Oberschenkelproblemen in Bielefeld gebliebenen Fabian Klos rückten Anderson Lucoqui, Max Christiansen, Jonathan Clauss und Prince Osei Owusu in die Anfangsformation. Beide Mannschaften hatten etwas gut zu machen: Der SVD ging in Dresden unter, vier Gegentore gab es seit Schusters Rückkehr Ende 2017 noch nie. Arminia hingegen wartete seit neun Auswärtsspielen auf einen dreifachen Punktgewinn. Darmstadt begann aktiver, meist wurde Rechtsaußen Heller gesucht, und näherte sich über Jones (9.) erstmals dem Tor des DSC an. Frühe Dominanz konnte der SVD jedoch nicht in Zählbares ummünzen - besser machten es dagegen die Blauen: Sturmspitze Jóan Símun Edmundsson klopfte per Kopf an (20.), dann ließ Clauss ansatzlos das Gebälk erzittern, sein noch leicht abgefälschter 20-Meter-Schuss klatschte an den Querbalken - Heuer Fernandes wäre chancenlos gewesen (28.). Fünf Zeigerumdrehungen später musste sich der Schlussmann wieder gegen Edmundsson auszeichnen, stark wehrte Heuer Fernandes dessen Linksschuss aus der Drehung ab (33.). Während Darmstadt ein wenig den Faden verlor, jagte DSC-Kapitän Julian Börner eine schlecht geklärte Ecke über die Latte (41.), ehe er auf der Gegenseite mit einem Ballverlust Dursun in Szene setzte - per Grätsche bereinigte Börner in letzter Sekunde. An der Pfeife gab Müller sein Zweitliga-Debüt, nach 44 Minuten entschied er vertretbar auf Weiterspielen, als Florian Hartherz Sulu im Strafraum an den Arm schoss. Mit den schnellen Lucoqui und Owusu zogen die Blauen zu Beginn des zweiten Durchgangs das Tempo weiter an, für den Abschluss war abermals Edmundsson - harmlos mit der Hacke - zuständig (50.). Über zwei Standards, wenn auch ohne große Torgefahr, fanden die Darmstädter wieder in die Partie, die in der Folge aber mehr und mehr zerfahren wurde. In dieser Phase schien ein Torerfolg nur nach einem ruhenden Ball möglich - und so kam es auch. Dursun holte einen Freistoß heraus, den Kempe lang in die Spitze schlug. Dort löste sich Kopfballspezialist Sulu, der die Kugel in der Drehbewegung ins lange Eck schädelte - 1:0 (66.). Die Arminen ließen sich mit dem Gegentor etwas den Zahn ziehen und agierten offensiv nicht sehr zielgerichtet. Einen zweiten Ball jagte der eingewechselte Keanu Staude von der Strafraumgrenze einen knappen Meter drüber, einem Linksschuss des ebenfalls eingewechselten Roberto Massimo fehlte etwas später die Power. Als der 17-Jährige Massimo, von Edmundsson und Manuel Prietl eingesetzt, in der 90. Minute noch einmal die Chance bekam, brachte er das Spielgerät aus 13 Metern eiskalt im langen Eck unter. Doch damit nicht genug: Der überragende Edmundsson schickte auch Hartherz mit einem feinen Steilpass über links, der cool blieb und die Sensation perfekt machte (90.+3). Der SVD kassiert somit spät die erste Heimniederlage der Saison, die Arminia zieht an den Hessen vorbei, gewinnt nach neun sieglosen Auswärtsspielen wieder und rangiert vorübergehend auf dem vierten Tabellenplatz. Der DSC empfängt am Freitag (18.30 Uhr) den 1. FC Köln.


6. Spieltag
22.09.2018 Arminia Bielefeld - 1.FC Union Berlin 1:1 (0:1)

Der DSC und Union trennten sich 1:1. Im zähen ersten Durchgang nutzten die Eisernen die einzige echte Möglichkeit aus dem Spiel heraus mit Hilfe der Blauen zur Pausenführung. Der DSC brachte nach Wiederanpfiff mehr Wucht ins Angriffsspiel und belohnte sich in einem chancenarmen Duell mit dem Ausgleich. Jeff Saibene vertraute im Vergleich zum 0:0-Unentschieden beim 1. FC Magdeburg auf dieselbe Startformation. Auch Unions Coach Fischer sah nach dem 2:2-Unentschieden gegen den MSV Duisburg keinen Anlass für Veränderungen. Der DSC begann aktiv, zweimal blieben Elfmeterforderungen (Handspiel Hübner, 5., Zweikampf Friedrich gegen Voglsammer, 6.) ungehört. Die Eisernen attackierten meist erst auf Höhe der Mittellinie, gut organisiert verriegelten die lauernden Gäste den Zugang vor das eigene Tor. Weil die optisch überlegene Arminia im Spielaufbau Geduld walten ließ und kaum eine Lücke fand, entwickelte sich eine zähe Angelegenheit im Duell zweier diszipliniert agierender Mannschaften. Bis zur ersten Chance durch Patrick Weihrauch im Anschluss an eine Ecke dauerte es 21 Minuten. Dies blieb vorerst nur ein vereinzeltes Strohfeuer, es gelang den Kontrahenten in der Folge kaum, in die Tiefe zu spielen und so hinter die letzte Linie des Gegners zu kommen. Union versprühte zunächst ebenfalls nur nach Standards Gefahr: Gogias Abschluss war noch harmlos (31.), nach erneuter Trimmel-Ecke aber war Stefan Ortega Moreno mit dem Glück im Bunde, als Friedrichs Kopfball noch die Latte touchierte - gleichzeitig war dies im chancenarmen ersten Durchgang die bis dorthin beste Gelegenheit (38.). Die aus dem Spiel heraus klarste Aktion mündete schließlich in die Führung der Eisernen: Gogia wurde rechts freigespielt, drang in den Strafraum ein und flankte von der Grundlinie. Cedric Brunner, von Julian Börner behindert, brachte den Ball nur unzureichend weg, Prömel rauschte aus dem Hintergrund heran und schoss das Leder aus elf Metern flach und wuchtig an allen vorbei ins Netz - 2. Saisontor des Mittelfeldmanns (44.). Nach Wiederanpfiff war Arminia im Vorwärtsgang, die Hauptstädter aber verengten die Räume und verteidigten effektiv. Weil gegen leidenschaftliche Berliner kein Durchkommen war, reagierte Saibene erstmals und brachte Keanu Staude für Weihrauch (57.). Der DSC hatte viele Ballaktionen, blieb am Drücker - und belohnte sich gegen bei Kontern stets gefährliche Berliner für seinen Aufwand: Brunner behauptete den Ball am rechten Strafraumeck stark und flankte in den Fünfer, wo Gikiewicz auf der Linie verharrte und Andreas Voglsammer im Getümmel vor Trimmel einnickte - 1:1 (65.). Danach wogte die Partie hin und her, aber Chancenarmut blieb das Stichwort auch im zweiten Durchgang. Lediglich Fabian Klos (79.) und auf der anderen Prömel aus der Distanz (81.) versprühten noch etwas Gefahr. Es blieb beim 1:1, mit dem 1. FC seine gute Bilanz gegen die Blauen mit nun acht Remis und vier Siegen aus den letzten 13 Duellen erweiterte. Für Arminia geht es am Dienstag (18.30 Uhr) bei Darmstadt 98 weiter.


5. Spieltag
17.09.2018 1.FC Magdeburg - Arminia Bielefeld 0:0

Der 1. FC Magdeburg hat mit einem 0:0-Remis gegen Arminia erneut den ersten Zweitliga-Sieg seiner Vereinsgeschichte verpasst. In einer durchweg kurzweiligen und intensiven Partie hätten durchaus ein paar Tore fallen können, doch kompakte Defensivarbeit auf beiden Seiten beugten dem vor. Die Punkteteilung war dennoch leistungsgerecht. Magdeburgs Trainer Härtel änderte seine Startelf nach der 1:2-Niederlage bei Holstein Kiel auf drei Positionen: Brunst ersetzte Fejzic im Tor, zudem vertraten Niemeyer und Lohkemper Ignjovski und Türpitz. Auch Jeff Saibene nahm nach dem spektakulären 5:3-Heimsieg gegen Jahn Regensburg drei Änderungen vor: Für Jonathan Clauss, Brian Behrendt und Keanu Staude rückten der wiedergenesene Cedric Brunner, Stephan Salger und Patrick Weihrauch in die Anfangsformation. Der Aufsteiger aus Sachsen-Anhalt fieberte dem ersten Zweitliga-Sieg seiner Vereinsgeschichte entgegen, die Arminia war gut aus den Startlöchern gekommen, hatte trotz zweier Heimsiege in der Ferne aber noch nicht gewinnen können. Die Blauen begannen forscher, den ersten guten Abschluss gab aber Magdeburgs Costly ab - der Winkel war jedoch zu spitz, um Stefan Ortega Moreno ernsthaft gefährden zu können (6.). Ab diesem Zeitpunkt erwachten auch die Hausherren, die eine tolle Kulisse hinter sich wussten. Nach elf Minuten zog Andreas Voglsammer erstmals ab, ebenfalls zu zentral. Acht Zeigerumdrehungen später wurde der Bayer von Fabian Klos gut eingesetzt, zog vor Keeper Brunst aber zu weit nach außen (19.). Die ersten 45 Minuten waren durchweg höchst intensiv. Arminia agierte balldominanter, der 1. FCM verteidigte aber gut und kam bestens in die Zweikämpfe. Vorne versuchte die Härtel-Elf immer wieder, Nadelstiche zu setzen: Rother fand trotz strammem und platziertem Distanzschuss seinen Meister in Ortega (27.). Der DSC wurde wieder gefährlich, als Manuel Prietl sich die Kugel auf dem rechten Flügel schnappte und Julian Börner hoch anspielte, der in zentraler Position ein Stück über den Querbalken köpfte (36.). Die spielerisch wertvollste Einlage bot Costly, der am rechten Strafraumeck Florian Hartherz und Weihrauch auswackelte, den aufmerksamen Ortega aber auch nicht überwinden konnte (38.). Die letzte gute Chance der ersten Halbzeit verbuchte Jóan Símun Edmundsson, der nach einer abgewehrten Ecke aus dem Rückraum das lange Eck verpasste (40.). Mit der Dynamik aus dem ersten begannen beide Mannschaften auch den zweiten Durchgang, das erste Raunen ging diesmal aber bei einer Arminia-Chance durchs Stadion: Weihrauchs Flanke landete über Umwege auf dem Kopf von Voglsammer, der aus wenigen Metern am glänzend reagierenden Brunst scheiterte (52.). In der Folge erlebte die Partie einen kleinen Durchhänger, der sich aber nur vorübergehend bemerkbar machte. Magdeburgs Niemeyer wurde die linke Außenbahn entlang geschickt, schlug von der Grundlinie eine Maßflanke auf Beck, der trotz exzellenter Position knapp vorbeiköpfte (61.). Niemeyer drang kurz darauf wieder in den Sechzehner ein, suchte dann aber zu sehr einen Elfmeterpfiff - den es von Schiri Günsch zu Recht nicht gab. Im Anschluss wurde das Spiel zerfahrener. Beide Offensivreihen taten sich schwer, auch, weil man den Defensivabteilungen ein Kompliment machen musste. Für den Aufsteiger klopfte Bregerie nochmals an, seine Direktabnahme vom Elfmeterpunkt im Nachgang an einen Freistoß wurde aber umgehend abgeblockt (79.) Bis zur letzten Aktion hatte das Spiel ein hohes Tempo, beide Mannschaften spielten auf Sieg, ein klarer Kopf fehlte jedoch. Für die in der Schlussphase wieder überlegenen Arminen temperierte Edmundsson ein Zuspiel im Sechzehner falsch (85.), wo Staude sich kurz darauf zu viel Zeit ließ (87.). Nach zuletzt zwei Partien mit drei Gegentreffern spielte die Arminia wieder zu null, ein Aspekt, der von Saibene und Co. positiv betrachtet werden kann. Ein Tor versäumten die DSC-Angreifer aber wie die der Mannen aus Sachsen-Anhalt, sodass Letztere weiter auf ihren ersten Zweitliga-Dreier warten müssen. Ein Treffer auf irgendeiner Seite hätte einen neuen Torrekord für einen Zweitliga-Spieltag dieser Dekade bedeutet, so blieb es bei der Einstellung der Rekordmarke von 35 Treffern. Der 1. FCM verbleibt auf Relegationsplatz 16, Arminia im Tabellenmittelfeld. Der DSC spielt am Samstag (13 Uhr) gegen den 1.FC Union Berlin.


4. Spieltag
01.09.2018 Arminia Bielefeld - SSV Jahn Regensburg 5:3 (3:2)

Arminia siegte auf der Alm gegen Regensburg mit 5:3. Ohne taktische Zwänge entwickelte sich vom Start weg ein Offensivspektakel mit Vorteilen für den DSC, der zur Pause gegen den defensiv anfälligen Jahn verdient führte. Doch der SSV kam entschlossen aus der Kabine, glich im nicht mehr so temporeichen zweiten Durchgang schnell aus und war danach der Führung nahe. Im Schlussspurt behielt dann aber die Arminia die Oberhand. Arminias Trainer Jeff Saibene ersetzte gegenüber der 0:3-Niederlage beim Hamburger SV Tom Schütz (Nasenbeinbruch) durch Neuzugang Jonathan Clauss (Startelfdebüt). Einen Personalwechsel gab es auch auf der anderen Seite: Jahn-Coach Beierlorzer setzte nach dem 0:0 gegen Holstein Kiel auf Nandzik anstelle des verletzten Correia (muskuläre Probleme). Start nach Maß für forsch beginnende Gäste: George flankte von rechts, Adamyan ließ volley abtropfen auf Grüttner, der sich gegen Julian Börner behauptete und aus der Drehung per Seitfallzieher und Aufsetzer aus zehn Metern sein erstes Saisontor erzielte (4.). Der DSC hatte zunächst Probleme, ins Spiel zu finden, war aber nach Andreas Voglsammers Chance und der folgenden Ecke zurück: Der von der Regensburger Abwehr vernachlässigte Börner stieg hoch und nickte halb mit dem Kopf und halb mit der Schulter ins rechte Eck ein (8.). Die Antwort des Jahn blieb trotz aussichtsreicher Doppelchance durch Saller und George aus (10.) - dafür kam der DSC gegen eine ungeordnete Gäste-Defensive so richtig ins Rollen. Voglsammer und Fabian Klos binnen Sekunden (14.) und wieder Klos (15.) näherten sich dem 2:1 an, das schließlich Voglsammer markierte, als die Saibene-Elf einmal mehr Regensburger Abwehrschwächen nach Clauss-Flanke zum 2:1 nutzte (17.). Das Tempo blieb hoch, die Blauen setzten weiter auf Offensive, die Oberpfälzer waren zwar ebenfalls um Angriffsaktionen bemüht, kamen aber kaum zum Zug. Der Ausgleich des Jahn war deshalb überraschend, George köpfte wie aus dem Nichts eine Adamyan-Flanke im Tiefflug ein (26.). Die Freude der Beierlorzer-Elf währte nur kurz. Ein Missverständnis sorgte postwendend für die erneute Führung des DSC: Manuel Prietl spielte eher planlos hoch in den Strafraum. Saller wollte zu Pentke zurückköpfen, überraschte aber den am linken Pfosten aufnahmebereiten Keeper mit seinem "Zuspiel", so dass der Ball rechts im eigenen Netz landete (28.). Nach halbstündigem Tempofußball und Chancen zuhauf nahm sich die Partie sodann bis zum Seitenwechsel eine Verschnaufpause. Mit dem schnellen Ausgleich meldete sich der Jahn im zweiten Durchgang zurück. Adamyan und George kombinierten sich in den Strafraum, den Querpass von Letzterem schoss Grüttner Richtung Tor. Freis blockte unfreiwillig und legte gleichzeitig auf, im zweiten Anlauf jagte der Mittelstürmer die Kugel aus acht Metern ins Netz (52.). Die Oberpfälzer blieben am Drücker, Adamyan blühte am rechten Flügel auf und Grüttner hatte frei vor Stefan Ortega Moreno die Topchance zum 4:3, scheiterte aber am Keeper (61.). Erst danach meldete sich Arminia zu Wort, Nils Seuferts Freistoß klatschte an die Latte (63.). Wer nun auf Seiten der Blauen auf eine Initialzündung gehofft hatte, sah sich vorerst getäuscht. Trotz frischen Kräften kam der DSC zunächst nicht mehr so recht zum Zug, stattdessen verhinderte Ortega gegen Adamyan bei einem Überzahlkonter der Gäste den Rückstand (73.). In der Endphase investierte die Saibene-Elf wieder mehr, aus der Distanz sorgten Florian Hartherz (74.) und Jóan Símun Edmundsson (79.) für Torgefahr. Das letzte Wort schien Klos zu haben, der Edmundssons Flanke im Luftduell mit Föhrenbach aus sechs Metern einnickte - 4:3 (88.)! Doch den Schlusspunkt setzte ein Joker: Pentke hatte beim letzten Aufbäumen des Jahn sein Tor verlassen und so nutzte Patrick Weihrauch den Befreiungsschlag von Hartherz nach Dribbling gegen Geipl zum Schlusspunkt (90.+4). Der DSC ist nach der Länderspielpause am Montag (17. September, 20.30 Uhr) beim 1. FC Magdeburg zu Gast.


3. Spieltag
27.08.2018 Hamburger SV - Arminia Bielefeld 3:0 (1:0)

Der Hamburger SV hat am Montagabend den ersten Zweitliga-Heimsieg seiner Vereinsgeschichte eingetütet: Die Rothosen schlugen Gerade Arminia mit 3:0. Im ersten Abschnitt hatte der Bundesliga-Absteiger aber einen echten Schock-Moment zu überstehen. HSV-Coach Titz nahm nach dem 5:3-Sieg im DFB-Pokal bei TuS Erndtebrück vier Veränderungen vor: Pollersbeck rückte für Mickel zurück zwischen die Pfosten, Bates verteidigte für St. Ambrosius. Davor feierte Kapitän Hunt seine Pflichtspielpremiere in dieser Saison. Lasogga begann für Arp. Arminias Trainer Jeff Saibene rotierte nach dem 5:0-Erfolg bei Lok Stendal zurück: Stefan Ortega Moreno hütete für Philipp Klewin das Tor, Brian Behrendt verdrängte Stephan Salger zurück ins zweite Glied. Im Mittelfeld begannen erwartungsgemäß Jóan Símun Edmundsson, Nils Seufert und Keanu Staude für Max Christiansen, Roberto Massimo und Patrick Weihrauch. Ganz vorne sollten Fabian Klos und Andreas Voglsammer anstelle von Sven Schipplock und Prince Osei Owusu für Torgefahr sorgen. Vom Anpfiff weg machten die Hamburger klar, dass es diesmal mit dem ersten Heimsieg klappen sollte. Und bereits nach neun Minuten führte der HSV: Nach einer Ecke hatte Ortega, von Bates und Lasogga leicht bedrängt, so seine Probleme. Das nutzte Holtby, der das Leder per Kopf über Arminias Keeper hinweg ins Netz hob - 1:0. In der Folge blieben die Rothosen dran und wollten gleich nachlegen, doch Lasogga verfiel bei seiner Chance in Hektik (16.). Mitte der ersten Hälfte schöpften die Blauen mehr Mut - und wurden beinahe belohnt: Florian Hartherz scheiterte mit einem tollen Freistoß am grandios reagierenden Pollersbeck (40.). Auch zwei Minuten später rückte der HSV-Keeper wieder in den Fokus, weil Verteidiger van Drongelen ein katastrophaler Fehlpass unterlief. Voglsammer hatte plötzlich nur noch den U-21-Europameister vor sich, der die Kugel mit beiden Händen abwehrte - vor dem Strafraum! Referee Arne Aarnink ließ weiterspielen, bei der Zentimeter-Entscheidung halfen auch Zeitlupen zur Aufklärung. So blieb es beim 1:0 zur Pause. Nach dem Seitenwechsel reagierte Titz erstmals, holte Ito vom Platz und brachte stattdessen Janjicic (46.). Kurz darauf schnupperte Narey am zweiten HSV-Tor, sein Schuss zischte aber am linken Pfosten vorbei (48.). Grundsätzlich waren es aber die Arminen, die den Takt vorgaben und um den Ausgleich bemüht waren. Zu wirklich zwingenden Chancen kam der DSC aber vorerst nicht - und dann musste auch noch Voglsammer verletzungsbedingt runter (Ex-Hamburger Schipplock ersetzte ihn, 59.). In der Folge wurde der HSV mal wieder etwas gefährlicher, wobei stets Narey mittendrin war: Erst konnte der ehemalige Fürther eine Hunt-Flanke nicht richtig verarbeiten, dann schnellte sein Distanzschuss über den Kasten von Ortega (63., 64.). Auf der Gegenseite eröffnete sich Staude aus dem Nichts die Chance zum 1:1, doch er zögerte schlichtweg zu lange beim Abschluss (67.). In der Schlussviertelstunde schlug dann die Stunde von Torjäger Lasogga, der den ersten Zweitliga-Heimsieg der Vereinsgeschichte unter Dach und Fach brachte: Erst jagte der bullige Angreifer die Kugel nach Vorbereitung von Hunt ins rechte untere Eck (76.), dann verwandelte er einen selbst herausgeholten Elfmeter eiskalt (88.). Beim 3:0 blieb es letztlich auch. Für den DSC geht es am kommenden Samstag (13 Uhr) weiter. Die Blauen wollen gegen Jahn Regensburg zurück in die Erfolgsspur.


DFB-Pokal 1. Hauptrunde
19.08.2018 1.FC Lok Stendal - Arminia Bielefeld 0:5 (0:1)

5:0 ist für eine erste DFB-Pokalrunde kein ungewöhnliches Ergebnis, doch für den Oberligisten 1. FC Lok Stendal hätte es nicht so eindeutig werden müssen. Lange hielten die Hausherren dagegen, doch letztlich waren die Sachsen-Anhalter offensiv zu ungefährlich und brachen in der Mitte der zweiten Hälfte ein. Lok Stendals Trainer Sven Körner nahm nach der 0:2-Niederlage in der NOFV-Oberliga Nord beim SC Staaken vier Veränderungen vor: Kühn, Erdmann, Werner und Schmidt starteten für Hey, Gödecke, Kiesse (alle drei Bank) und Salge (Außenbandverletzung). Arminias Trainer Jeff Saibene warf die Rotationsmaschine nach dem 2:1 gegen Dresden heftig an und wechselte auf acht Positionen: Philipp Klewin hütete statt Stephan Ortega Moreno(Bank) den Kasten, Patrick Weihrauch, Stephan Salger, Roberto Massimo, Max Christiansen, Tom Schütz, Sven Schipplock und Prince Osei Owusu ersetzten Brian Behrendt, Nils Seufert, Keanu Staude, Jóan Símun Edmundsson, Fabian Klos, Andreas Voglsammer (alle sechs Bank) sowie Cedric Brunner (verletzt). Die Blauen wurden bereits früh ihrer Favoritenrolle gerecht. Arminia übernahm die Spielkontrolle während Stendal sich tief in die eigene Hälfte stellte und versuchte, möglichst lange die Null zu halten. Dieses Vorhaben glückte allerdings nicht allzu lange. Nach zwei Annäherungsversuchen (8. und 10.) brachte Owusu die Kugel beim dritten Versuch im Tor unter. Schipplock legte eine Schütz-Ecke auf den deutsch-ghanaischen Stürmer ab, der aus kurzer Distanz zur 1:0-Führung einschob (11.). Im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs behielt der DSC die Oberhand, schaffte es allerdings nicht, zu erhöhen. Somit war noch nichts verloren für Stendal, das in der ersten Hälfte lediglich kleine Akzente - unter anderem durch Buschke (40.) - verzeichnen konnte. Die schlechte Chancenverwertung, die sich der DSC im ersten Abschnitt ankreiden lassen musste, änderte sich im zweiten Durchgang radikal. Nach einigen guten Gelegenheiten durch Schipplock (51. und 53.) sowie Manuel Prietl (51.) markierte der Torschütze des 1:0 seinen zweiten Treffer des Nachmittags. Owusu schoss den Abpraller eines starken Massimo-Solos eiskalt zum 2:0 ein (61.). Der Knoten war anscheinend geplatzt und Stendals bislang stabil scheinendes Bollwerk fing an zu bröckeln. Binnen acht Minuten wurde das Ergebnis auf 5:0 angehoben. Zunächst staubte Schipplock nach einem Fehler von Lok-Schlussmann Kycek ab, dann brachte Werner den Doppeltorschützen Owusu im Sechzehner zu Fall - Schiedsrichter Dietz zeigte auf den Punkt (65.). Standard-Spezialist Schütz trat an, verpasste seine Chance auf einen Treffer erstmals, schob dann aber den Nachschuss seines vergebenen Elfmeters ein (66.). Nur zwei Minuten später ging Mahrhold den eingewechselten Staude unsanft im Strafraum an. Der Unparteiische entschied erneut auf Strafstoß. Der HSV-Neuzugang Schipplock trat dieses Mal an den Punkt und sicherte sich nach Owusu den zweiten Doppelpack der Partie (69.). In der Schlussphase war die Luft raus, das Spiel plätscherte so vor sich hin und Arminia ging mit einem hochverdienten 5:0 aus dem Spiel als Sieger hervor.


2. Spieltag
11.08.2018 Arminia Bielefeld - SG Dynamo Dresden 2:1 (2:0)

Arminia hat das erste Heimspiel der Saison mit 2:1 gegen Dynamo Dresden gewonnen, musste aber vor allem in der Schlussphase mächtig zittern. In einem umkämpften Spiel erwischten die Arminen zwar den besseren Start und lagen zur Pause bereits komfortabel in Führung, doch nach dem Seitenwechsel wachten die Sachsen auch aufgrund eines taktischen Kniffs auf - und wären beinahe belohnt worden. Arminias Trainer Jeff Saibene verzichtete nach dem 1:1 in Heidenheim zum Ligastart auf personelle Änderungen. Dagegen musste Dresdens Coach Neuhaus im Vergleich zum 1:0-Auftaktsieg gegen Duisburg einen Tausch vornehmen: Für den verletzten Kapitän Hartmann (Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel) rückte Benatelli in die Startelf. Ebert übernahm die Binde. In der ALM bekamen die Zuschauer zu Beginn zwei motivierte und engagierte Mannschaften zu sehen, die sich ein intensives und ausgeglichenes Duell lieferten. Die Rollenverteilung dabei war eher klassisch: Arminia war um die Initiative bemüht und hatte den Ball häufiger, Dresden agierte eher abwartender. Defensiv gaben sich beide Kontrahenten lange Zeit kaum eine Blöße, was letztlich dazu führte, dass klare Chancen praktisch nicht zu sehen werden. Erstmals gefährlich wurde es nach elf Minuten, als Hamalainen den Ball vertändelte und dann froh gewesen sein dürfte, dass Andreas Voglsammer das nicht bestrafte. Das allein auf die starken Abwehrreihen zurückzuführen, wäre aber nur die halbe Wahrheit, denn vorne fehlten hüben wie drüben lange Zeit zündende Ideen. Dynamo kam nach einem Freistoß über Duljevic zu einer Halbchance (19.) und blieb ansonsten offensiv weitgehend harmlos. Besser stellten sich die Arminen an, die mit langen Diagonalbällen die gegnerische Dreierreihe ein ums andere Mal in die Bredouille brachten. Ganz besonders wirkungsvoll geschah dies nach 27 Minuten: Voglsammer erlief einen halbherzigen Kopfball von Müller und hatte dann das Auge für Jóan Símun Edmundsson. Der Färinger bedankte sich und traf gekonnt ins linke Eck - 1:0. Für die SGD kam es noch dicker: Nachdem Keanu Staude knapp verzogen hatte (30.), spielten die Blauen einen Konter blitzsauber über Manuel Prietl, Staude und Edmundsson aus, Fabian Klos vollendete mustergültig und stellte auf 2:0 (33.). Postwendend wäre den Sachsen beinahe der Anschluss geglückt, doch Duljevic verzog knapp (35.). Weil es auch Voglsammer etwas später nicht besser machte (39.) und Dynamos Röser in letzter Sekunde geblockt wurde (45.+1), blieb es bei der auch in der Höhe verdienten 2:0-Pausenführung des DSC. Neuhaus reagierte in der Halbzeit und brachte Nikolaou für den zweiten Durchgang. Müller blieb dafür draußen. Der Tausch ging mit einem Systemwechsel einher, denn Dresden spielte fortan mit einer Viererkette - 4-3-3 statt 3-4-3. Damit bekamen die Sachsen auch mehr Stabilität in ihr Spiel und schafften es zudem, die Begegnung wieder etwas offener zu gestalten. Koné setzte obendrein auch noch die erste Duftmarke nach dem Seitenwechsel (57.), ehe Cedric Brunner verletzungsbedingt für Patrick Weihrauch ausgewechselt werden musste (62.). Insgesamt kam das Spiel aber recht zäh daher, viele Zweikämpfe und zahlreiche Fouls führten immer wieder zu Spielunterbrechungen, der Spielfluss wurde in dieser Phase erheblich gestört. Klare Torchancen? Nicht zu sehen! Erst Voglsammers Freistoß, der nur knapp danebenging, fungierte ein wenig als Weckruf (66.). Danach wurde die Partie wieder lebhafter - zugleich aber auch hektischer. In dieser Phase feierte Arminias Neuzugang Sven Schipplock sein Ligadebüt (70.), für die Aufreger sorgten allerdings andere: So wurde Röser in letzter Sekunde entscheidend gestört (71.), ehe Schiedsrichter Jablonski zum Verdruss der Gäste ein körperbetontes Einsteigen von Julian Börner an Koné für nicht strafstoßwürdig hielt. Sekunden danach traf Koné per Kopf nur das Außennetz (72.). Dramatisch wurde es in der Schlussphase. Zuerst erzielte der eingewechselte Berko mit seinem ersten Ballkontakt den Anschluss (86.), ehe aus DSC-Sicht das große Zittern begann. Gleich zweimal bot sich den Gästen die Chance zum Ausgleich: Weil aber Dumic aus kürzester Distanz in Stefan Ortega Moreno seinen Meister fand (90.+1) und Nikolaou nur den rechten Pfosten traf (90.+2), retteten sich die Arminen über die Zeit. Am kommenden Wochenende steht für beide Klubs die 1. Runde im DFB-Pokal auf dem Programm: Der DSC tritt dabei am Sonntag (15.30 Uhr) bei Lok Stendal an.


1. Spieltag
05.08.2018 1.FC Heidenheim - Arminia Bielefeld 1:1 (1:1)

Der 1. FC Heidenheim und Arminia haben sich zum Saisonauftakt 1:1 getrennt. In einer insgesamt zähen und ereignisarmen Partie sorgte einzig ein Doppelschlag kurz vor der Pause für etwas Aufsehen. Die Heidenheimer Führung durch Schnatterer hatte dabei nur kurz Bestand. Heidenheims Trainer Frank Schmidt setzte auf eine 4-2-3-1-Formation. Mit Dorsch auf der Doppelsechs an der Seite von Griesbeck begann nur ein Neuzugang von Anfang an. Links verteidigte Steurer, auf dem linken Flügel startete Skarke. Arminia-Coach Jeff Saibene bot sein Team im 4-4-2 auf. Mit Nils Seufert (zentrales Mittelfeld), Jóan Símun Edmundsson (rechter Flügel) und Cedric Brunner (Rechtsverteidiger) standen drei Neuzugänge in der Startelf. Im Sturm sollten es Andreas Voglsammer und Fabian Klos richten. Die Blauen fanden besser in das Spiel und kamen zu den ersten Torannäherungen. Nach einem riskanten Rückpass von Schnatterer wäre Voglsammer beinahe zur Stelle gewesen (2.), Florian Hartherz (8.) und erneut Voglsammer (11.) sorgten für die ersten Abschlüsse. Dann legte auch der FCH seine Zurückhaltung ab und spielte mutiger nach vorne. Schnatterer verzog in der 17. Minute, kurz darauf zwang Glatzel Stefan Ortega Moreno zu einer Parade (18.). Es entwickelte sich danach ein Spiel auf Augenhöhe. Das allerdings ging auf Kosten des Offensivspiels. Weil sich beide Teams im Mittelfeld nahezu komplett neutralisierten und Vorstöße klug und zur Not mit kleineren Foulspielen zu unterbinden wussten, entstand kaum Torgefahr. Einzig ein Schnatterer-Freistoß, der knapp über dem Kasten landete, sorgte in dieser Phase für etwas Aufsehen (35.). Dann klingelte es vor der Pause gleich zweimal: Zunächst schickte Glatzel Dovedan mit einem Schnittstellenpass nach vorne. Weil die Abseitsfalle des DSC misslang, liefen plötzlich drei Heidenheimer frei auf das Tor zu. Der Österreicher musste nur auf Schnatterer legen, der zur Führung einschob (44.). Im direkten Gegenzug fand Arminia aber sofort die Antwort: Hartherz flankte und fand auf Höhe des zweiten Pfostens den freistehenden Edmundsson, der zum 1:1 traf (45.). Es war der erste Treffer eines Spielers von den Färöer Inseln im deutschen Profifußball. Beide Trainer verzichteten auf Wechsel zur Pause. Nach dem Seitenwechsel war der DSC wieder die etwas bessere Mannschaft. Manuel Prietl hatte die Führung auf dem Fuß, seinen Schuss lenkte Müller aber noch gerade so an den linken Pfosten (49.). Voglsammer scheiterte kurz danach mit einem strammen Schuss auf das rechte Eck (53.). Heidenheims erste Möglichkeit ließ bei schweißtreibenden Temperaturen bis zur 68. Minute auf sich warten. Dann schlenzte Skarke den Ball nach einem Eckstoß um Zentimeter am rechten Kreuzeck vorbei. Es entwickelte sich danach eine zähe Partie ohne nennenswerte Höhepunkte. Der eingewechselte Patrick Weihrauch scheiterte noch einmal an FCH-Keeper Müller (77.). Auf der Gegenseite fing Ortega einen frechen Versuch des ebenfalls ins Spiel gekommenen Lankford aus spitzem Winkel ab (86.). So blieb es bis zum Schluss beim insgesamt gerechten 1:1. Die Blauen begrüßen am Samstag (15.30 Uhr) Dynamo Dresden.


 
 

[Home] [News] [Berichte] [Spielplan] [Gästebuch] [E-Mail] [Impressum]

Nach Oben